TOP Ö 6: Offener Ganztag im Primarbereich

 

 


Frau Weingarten sagte, dass nach den bestehenden Erlassen vorgesehen sei, dass die Kinder in der offenen Ganztagsschule diese bis 15.00 Uhr besuchen sollten und fragte, wie flexibel diese Regelung in Kamen gehandhabt werde.

 

Herr Brüggemann erklärte, dass immer Einigkeit darüber geherrscht habe, dass es keine Drehtürpädagogik geben dürfe. Die Notwendigkeit eines Abweichens in Einzelfällen sei nach­vollziehbar und verständlich.

 

An der Jahnschule bestehe nach Mitteilung von Frau Bolz Einvernehmen darüber, dass eine Festlegung auf 16.00 Uhr nicht haltbar sei. Es bestehe daher die Regelung, dass ein Besuch der offenen Ganztagsschule an mindestens 4 Tagen erfolgen müsse und dann bis 15.00 Uhr. An einem Tag sei eine Abholung des Kindes ab 14.00 Uhr möglich. Eine weitere Flexibilisierung führe aufgrund der dann eintretenden Störung des Ablaufes nicht zu einer Entlastung der OGS.

 

Frau Scharrenbach erkundigte sich nach den Regelungen an den anderen Schulstandorten.

 

Frau Sons teilte mit, dass an der Astrid-Lindgren-Schule zwei Abholzeiten um 15.00 Uhr und 16.00 Uhr an 5 Tagen vereinbart worden seien.

 

Herr Brüggemann sah in der Regelung der Abholzeiten keine Angelegenheit des Schulträgers. Dies sei schulintern festzulegen.

 

Frau Scharrenbach zeigte sich davon überzeugt, dass sich die in Tabelle 1 der Vorlage ge­nannten Schülerzahlen in Zukunft verändern würden. Hier stelle sich die Frage, ob die Kapazi­täten an den einzelnen Standorten der offenen Ganztagsschulen ausreichend seien. Auch sei zu hinterfragen, ob die Kapazitäten in den offenen Ganztagsschulen ausreichen würden, um den notwendigen Unterstützungsbedarf zu gewährleisten. Weiterhin wies sie auf die angekündigte Umstellung der Finanzierung an die Träger hin und regte an, die Träger der offenen Ganztags­schule zu einer der nächsten Sitzungen des Ausschusses einzuladen, um einen Erfahrungsbe­richt zu geben.

 

Herr Eckardt sagte zu, dass die Möglichkeit der Berichterstattung in Abstimmung mit den Trä­gern geprüft werde.

 

Die Verwaltung habe, so Herr Brüggemann, in der Sitzung des Schul- und Sportausschusses am 27.11.2013 auf die beabsichtigte Umstellung der Finanzierung der offenen Ganztagsschule von einer Gruppenpauschale auf eine Pauschale pro Kind hingewiesen. Diese sei in der Mittei­lungsvorlage dargestellt.

 

Herr Dunker erläuterte hinsichtlich des Unterstützungsbedarfes, dass hier eine Unterstützung durch die Förderschule erfolge. Unterstützung werde auch über den Förderverein für Jugend sichergestellt. Die Verwaltung befände sich in einem permanenten Dialog mit den Trägern. Ak­tuell bestehe kein Bedarf für eine Verstärkung.