TOP Ö 5: Fahrradfreundliche Stadt
hier: Bericht der Verwaltung

Dazu teilte Herr Breuer mit, dass der Kreis Unna in Kürze eine Beschilderung für die Routen Rad­kreis Unna vornehmen wird (Gesamtübersicht s. Präsentation S.44). Die Beschilderung des Kreises wird auch in einem Teilbereich von Heeren-Werve durchgeführt (Einzeldarstellung s. Präsentation S. 45). Teilweise gibt es Überschneidungen mit dem von der Stadt Kamen aufge­stell­ten Beschilderungskonzept. Der Kreis Unna wird nach den Sommerferien seine Beschil­derung anbringen. Die Stadt Kamen wird danach die erforderlichen Beschilderungen in Heeren-Werve ergänzen und so das beschlossene Beschilderungskonzept der Stadt Kamen weiter um­setzen.

 

Die Stadt Kamen hat bei der Bezirksregierung Arnsberg einen Förderantrag für die Öffentlich­keits­arbeit Radverkehr für das Programmjahr 2011 gestellt, informierte Herr Breuer. Ein Betrag in Höhe von 12.500 € soll für die Erstellung eines Fahrradstadtplanes sowie Fahrradaktionen u.a. an Schulen (Thema Licht) im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit verwendet werden. Die Zu­wen­dung beträgt 80 %. Der von der Stadt Kamen aufzubringende Eigenanteil liegt damit bei 2.500 €. Diese Aktivitäten stehen im Zusammenhang mit der Mitgliedschaft der Stadt Kamen in der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden u. Kreise in NRW (kurz: AGFS).

 

Herr Breuer gab bekannt, dass die von der Stadt Kamen beantragte Baumaßnahme „Radweg Henry-Everling-Straße“ in das Förderprogramm 2010 aufgenommen wurde. Der Zuwendungs­bescheid wird jedoch erst ausgefertigt, wenn die Erklärung zur Übernahme des Eigenanteils seitens der Stadt Kamen gegenüber dem Fördergeber abgegeben werden kann.

 

Herr Diederichs-Späh erkundigte sich, wann der Seseke Radweg fertig gestellt wird (derzeit nur Schotteroberfläche).

 

Dazu erläuterte Herr Breuer, dass aufgrund des Winters ein Bauverzug eingetreten sei, der Rad­weg abschnittsweise ausgebaut werde. Aufgrund des Projektes „Über Wasser gehen“ sei die Oberfläche zunächst provisorisch hergerichtet worden. Abschließend wird der Radweg eine Dolomit-Sand-Decke erhalten. Zum Realisierungszeitpunkt konnte er keine Angabe machen.