TOP Ö 2: Planungen im Gewerbegebiet Ostfeld
hier: Antrag der CDU-Fraktion vom 29.05.2008

Herr Hasler begründete den Antrag seiner Fraktion und bat die Verwaltung um einen neuen Sachstand.

 

Herr Hupe gab einen Überblick über das bisherige Verfahren und wies darauf hin, dass ihm die Moderatorenrolle angetragen worden sei, um zwischen den Kamener Bürgerinnen und Bürgern und der Stadt Bergkamen zu vermitteln. Das Ergebnis sei ein Kompromiss mit erheblichen Verbesserungen für die Anwohner.

Herr Hupe zeigte die Änderungen detailliert auf. Anschließend gab er einen neuen Sachstand. So habe der Rat der Stadt Bergkamen in seiner Sitzung am 08.05.2008 die Änderung des Flächennutzungsplanes sowie die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. WD 116 beschlossen. Am 05.06.2008, so Herr Hupe, wurde den planungsrelevanten Behörden und Institutionen die Planungskonzeption für die zukünftige Entwicklung des Logistikstandortes vorgestellt. Gleichzeitig wurde im Sinne des § 4 BauGB der erforderliche Umfang und Detaillierungsgrad der Umweltprüfung nach § 2 BauGB abgestimmt.

Er stellte fest, dass soweit ersichtlich sämtliche Punkte im Rahmen der Umweltprüfung, die die Bürgerinitiative eingefordert habe, nochmals einer Untersuchung unterzogen werden.

Anders, als auf der Bürgerinformationsveranstaltung im JFZ – Lüner Höhe von der Stadt Bergkamen vorgestellt, werden die beiden Fledermausgutachterbüros kein gemeinsames Gutachten erstellen. Jedes Büro erarbeite ein separates Gutachten. Herr Hupe referierte weiter, dass diese Gutachten anschließend seitens der Unteren Landschaftsbehörde zusammengeführt und bewertet werden.

Er verwies auf die heute im JFZ – Lüner Höhe stattfindende Bürgerversammlung und führte aus, dass es möglicherweise noch Probleme bei der Umsetzung geben werde.

Er stellte fest, dass es sich als positiv erwiesen habe, mit allen Beteiligten einen Interessensausgleich herbeizuführen und einen Konsens herzustellen.

 

Herr Hasler begrüßte den Kompromissvorschlag.

 

Herr Kaminski bedankte sich beim Bürgermeister, auch als Mitglied der Bürgerinitiative, für sein Engagement.