TOP Ö 29: Teilnahme am Förderprogramm Heimat.Zukunft.Nordrhein-Westfalen
hier: Antrag der SPD-Fraktion

Beschluss:

 

Der Rat der Stadt Kamen beschließt zur Auslobung eines Heimat-Preises die Teilnahme am Förderprogramm „Heimat.Zukunft.Nordrhein-Westfalen“ für das Jahr 2021 sowie die Folgejahre – bis zum Auslaufen des Förderprogramms.

 

Die Vergabe des Heimatpreises im Jahre 2021 erfolgt nach folgenden Preiskriterien:

Preise werden vergeben an Projekte die,

 

-       Identität und Heimatbewusstsein in Kamen fördern, und/oder

-       den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Kamen in besonderer Weise stärken, und/oder

-       Anreize schaffen, um Heimat zu entdecken, zu erfahren oder zu erleben, d-h- Heimat erlebbar zu machen, und/oder

-       Kultur und Kreativität in Kamen in besonderer Weise bereichern und fördern.

 

Der Heimatpreis wird in drei Preisabstufungen vergeben:

  1. Preis: 2.500 €
  2. Preis: 1.500 €
  3. Preis: 1.000 €

 

Über die Verleihung des Heimat-Preises entscheidet eine Jury, bestehend aus jeweils einer/einem Vertreter/in der im Rat vertretenden Fraktionen unter Vorsitz von Frau Bürgermeisterin Elke Kappen und den stellv. Bürgermeistern Manfred Wiedemann und Rainer Fuhrmann.

 

Ab dem Jahr 2022 legt die Verwaltung ein Konzept über die Preiskriterien sowie über die zukünftige Besetzung der Jury vor. Die Verwaltung wird mit der jährlichen Beantragung der Förderung bei der Bezirksregierung Arnsberg beauftragt.

 

 


Abstimmungsergebnis: einstimmig angenommen


Herr Heidler erläuterte den Antrag seiner Fraktion.

 

Die CDU-Fraktion werde dem Antrag zustimmen, so Herr Eisenhardt. Es sei eine Wertschätzung an das Ehrenamt. Auch befürworte er die Einbindung der Politik an der Vergabe.

 

Frau Heinrichsen regte an, das Entscheidungsgremium mit der Bürgermeisterin und ihren Stellvertretern sowie auch mit einer Bürgerschaft zu besetzen.

 

Frau Lindemann-Opfermann fragte, wer für die gesamte Organisation zuständig sei und um welche Adressaten es sich handele.

 

Herr Heidler antwortete, dass für das Jahr 2021 keine Kriterien vorgegeben und es daher unkompliziert sei. Ab 2022 könne sich ein Konzept überlegt werden.

 

Die Bürgermeisterin schlug einen erweiterten Formulierungsvorschlag zur Beschlusslage vor.

 

Die SPD-Fraktion stimme dem zu, so Herr Heidler.