TOP Ö 26: Betreuungs- und Spielangebot in der Innenstadt
hier: Gemeinsamer Antrag der Fraktionen SPD und CDU

Beschluss:

 

Die Stadt Kamen erarbeitet ein Konzept, dass es Familien ermöglicht, länger in der Innenstadt zu verweilen, weil die Möglichkeit der Kinderbetreuung gegeben ist und zusätzlich Spielangebote in des Ensemble der Innenstadt integriert werden.

 


Abstimmungsergebnis: einstimmig angenommen


Herr Heidler erläuterte den gemeinsamen Antrag der Fraktionen SPD und CDU.

 

Frau Schaumann sprach sich für zusätzliche Spielgeräte, aber gegen die Betreuungsangebote aus, da diese einen hohen Personalaufwand bedeuten würden. Daher plädierte sie für getrennte Abstimmungen.

 

Frau Middendorf schlug vor, die Sperrung der Bahnhofstraße in den Wochen der Ferien zum Anlass zu nehmen, dort ein kurzfristiges Spielangebot anzubieten.

 

Herr Eisenhardt entgegnete zu den Ausführungen von Frau Schaumann, dass die Kinderbetreuung nicht durch Externe erfolgen müsse und sprach sich gegen eine getrennte Abstimmung aus.

 

Frau Heinrichsen teilte mit, dass ihre Fraktion B90/DIE GRÜNEN zunächst die gemeinsame Sitzung des Wirtschafts- und Planungs- und Stadtentwicklungsausschusses abwarten möchte, da dort das Einzelhandelskonzept vorgestellt werde.

 

Die Bürgermeisterin informierte, dass es sich bei dem Antrag um einen Arbeitsauftrag handeln würde.

 

Das Einzelhandelskonzept sei nicht auf Familien abgezielt, erläuterte Herr Heidler zu den Ausführungen von Frau Heinrichsen.

 

Die Fraktion Freie Wähler werde den Prüfauftrag unterstützen, so Herr Stalz. Er bat, Betreuungsmöglichkeiten am Wochenende zu überdenken.

 

Vorbehaltlich zum Einzelhandelskonzept werde die Fraktion B90/DIE GRÜNEN den Beschlussvorschlag zustimmen, so Frau Dörlemann.

 

Frau Gerdes kritisierte die polemischen Ausführungen. Man müsse die Stadt fördern.

 

Der Vorschlag sei gut, so Frau Lindemann-Opfermann. Allerdings sei das Warenangebot des Einzelhandels nicht attraktiv genug, so dass Familien in der Innenstadt verweilen würden.

 

Herr Dr. Liedtke stellte klar, dass sich das Einzelhandelskonzept nicht mit Spielmöglichkeiten für Kinder befasse. Es würden Entwicklungsperspektiven im Einzelhandel aufgezeigt.