TOP Ö 3: Stand des Straßenerneuerungsprogramms
hier: Bericht der Verwaltung

Die Fotos der zu diesem TOP gezeigten Schadstellen können in der Präsentation zur Sitzung eingesehen werden

 

Herr Dr. Liedtke stellte Details des Straßenerneuerungsprogrammes, das aus Sondermitteln der SEK finanziert werde und daher nur dieses Jahr durchgeführt werden könne, vor. Der Betriebsausschuss habe dazu in seiner Sitzung vom 09.06.2021 bis zu 1,3 Mio. Euro zur Verfügung gestellt. Im Rahmen der nun abgeschlossenen Bestandsaufnahme seien zu behebende Schadstellen an ca. 30 Straßen mit einer Gesamtfläche von ca. 18.000 m² stadtteilübergreifend festgestellt worden:

-       Bergkamener Straße

-       Bergstraße

-       Bollwerk

-       Breslauer Straße

-       Buschweg

-       Feldstraße

-       Friedhofstraße

-       Glückaufstraße

-       Gutenbergstraße

-       Heidkamp

-       Im Dahl

-       Im Winkel

-       Karl-Arnold-Straße

-       Kastanienallee

-       Koppelstraße

-       Ludwig-Schröder-Straße

-       Märkische Straße

-       Meckeweg

-       Mersch

-       Mittelstraße

-       Nordenmauer

-       Schäferstraße

-       Schlägelstraße           

-       Westenmauer

-       Wideystraße

-       Zum Toedtfeld.

 

Beispielhaft für großflächige Sanierungen sei die Straße Mersch mit ca. 2.500 m².

Herr Dr. Liedtke unterstrich, es handele sich hier nicht um eine grundhafte Sanierung, sondern um Maßnahmen und Reparaturen, die diese Straßen für die nächsten Jahre in einen ordentlichen Zustand versetzten. Es sei daher beabsichtigt, zwei Maßnahmenpakete auszuschreiben, zum einen die großflächigen Sanierungen an den Straßen Bergkamener Straße, Friedhofstraße, Gutenbergstraße, Kastanienallee, Mersch und Nordenmauer und zum anderen ein Paket zur Sanierung der kleinflächigen Schäden an den übrigen Straßen.

Als weitere Maßnahme, die auch zum Teil aus SEK-Mitteln, ansonsten aus dem städtischen Haushalt finanziert werde, stellte Herr Dr. Liedtke das alljährliche DSK-Programm vor. Mit dem sog. „Dünnschichtverfahren im Kalteinbau“ würden kleinere Schadstellen sowie Netzrisse in Straßen für einen längeren Zeitraum behoben werden können. Es sei geplant, mit diesem Verfahren 8.150 m² Gehweg- und Fahrbahnflächen zu sanieren, davon beispielsweise in der Straße Lüner Höhe 2.250 m² und in der Straße Erlensundern 200 m² Fahrbahnflächen.  Das diesjährige DKS-Programm umfasse ebenfalls die  Straßen Erlensundern, Kantstraße, Schleppweg und Grüner Weg mit Gehweg- und Fahrbahnsanierungen.

In der Addition, führte Herr Dr. Liedtke weiter aus, würden damit 26.000 m² Straßenflächen und 1150 m² Gehwegflächen saniert. Dafür sprach er abschließend der SEK und dem Betriebsausschuss seinen Dank aus, da diese Mittel Sanierungsmaßnahmen in diesem Umfang erst ermöglichten.

 

Herr Bock nahm Bezug auf die von Herrn Dr. Liedtke aufgezählten sanierungsbedürftigen Straßen und erkundigte sich für die CDU-Fraktion nach der Kämertorstraße, die sich ebenfalls in einem sehr schlechten Zustand befände.

 

Die Kämertorstraße werde 2022/23 von der Kämerstraße bis zum Westring einen neuen Kanal erhalten, erwiderte Herr Dr. Liedtke; in der Folge werde dann natürlich auch die Fahrbahn erneuert.

 

Herr Madeja erkundigte sich für die Fraktion Bündnis90/DieGrünen nach dem Zeithorizont für eine großflächige Sanierung der Straße Mersch und ob während der anstehenden Sanierungsarbeiten mit Einschränkungen für die Feuerwache zu rechnen sei.

 

Die Feuer- und Rettungswache werde nie, betonte Herr Dr. Liedtke, durch Baumaßnahmen jeglicher Art eingeschränkt werden, da die Abläufe immer mit der Feuerwehr abgestimmt würden. Die nun erfolgende Sanierung sei darauf angelegt, die Straße für die nächsten Jahre in einen vernünftigen Zustand zu bringen; eine Grundsanierung sei daher in den nächsten Jahren nicht angedacht. Herr Dr. Liedtke verwies auf die vor kurzem durchgeführten Sanierungsarbeiten an der an die Straße Mersch angrenzende Dürerstraße, die auf Grund von bewilligten Fördermitteln vorgezogen worden sei. Die Sanierung der Straße Mersch solle in gleicher Weise erfolgen.

 

 

Frau Schneider regte an, wissend, dass sich ihre Frage nicht auf das Straßenerneuerungsprogramm beziehe, die Pflasterungen zu Beginn und Ende der Beeskower Brücke zu erweitern. An den unbefestigten Seiten der rechteckig ausgeführten Einfassung seien „Matschfallen“ entstanden.

 

Herr Dr. Liedtke sagte eine Überprüfung der Situation zu.