TOP Ö 2: Sozialkaufhaus "Kaufnett Bambini"
hier: Bericht von Frau Christine Weyrowitz, Geschäftsführerin Kaufnett gGmbH der Diakonie Ruhr-Hellweg

Frau Kappen wies auf die ungewöhnliche Tatsache hin, dass der TOP 2 erst Mitte März im Wirtschaftsausschuss behandelt worden sei. Angesichts der Tatsache, dass 37 % der Kunden des Jobcenters langzeitarbeitslose Personen seien, sei sie froh über das neue Angebot und die erneute Vostellung des Konzeptes.

 

Herr Kemna wies darauf hin, dass in der Tagespresse das weitere Ansteigen der Verweildauer in der Langzeitarbeitslosigkeit publiziert werde.

 

Frau Weyrowitz referierte anhand einer der Niederschrift in Kopie beigefügten Powerpointpräsentation.

Sie wies auf den am 11.05.2018 bevorstehenden Termin der Eröffnung des Sozialkaufhauses amEdelkirchhof 1 hin.

 

Frau Klanke zeigte sich besonders erfreut über die geschilderte Beschäftigung von alleinerziehenden Frauen. Weiterhin stellte sie fest, dass durch die Eröffnung des Ladens eine vor Ort bestehende Versorgungslücke für schwangere Personen geschlossen würde.

 

Frau Hartig erkundigte sich, wie viele Personen im Kamener Haus beschäftigt würden.

 

Frau Weyrowitz antwortete, dass 13 Personen beschäftigt seien. Die Nutzfläche des Ladenlokals belaufe sich auf 240 Quadratmeter.

 

Herr Fuhrmann fragte nach, wo das Personal her stamme. Weiterhin wollte er wissen, inwieweit bei der Energieberatung eine Kooperation mit der Verbraucherzentrale bestünde.

 

Frau Weyrowitz teilte mit, dass das Personal vom Jobcenter ausgewählt werde und im Wesentlichen im Rahmen des vom Jobcenter eingeführten Instrumentes „Arbeitsgelegenheit“ beschäftigt werde.

 

Zwei Frauen würden im Rahmen des Bundesprogrammes „Soziale Teilhabe“ beschäftigt.

Auf dem Sektor der Energieberatung bestünde keine Kooperation mit der Verbraucherzentrale.

 

Frau Dr. Kleinz merkte an, dass hier in gewisser Weise Konkurrenz zu Vorhandenem entstehe. Jedoch würde auch die Vielfalt gefördert. Mit der Spezialisierung auf Kinderkleidung habe man sich ein Alleinstellungsmerkmal gesichert. Das Preisniveau sei ein sehr niedriges.

 

Frau Weyrowitz wies darauf hin, dass man gerne Kooperationen, z.B. mit der AWO, eingehen wolle.

 

Frau Kappen hob noch einmal hervor, dass die für die beschäftigten Personen geschaffene Betreuungsdichte eine sehr intensive sei. Sie habe sich zusammen mit Herrn Dunker das Hammer Pendant angeschaut.

 

Herr Kemna dankte für den detaillierten und gelungenen Vortrag.