TOP Ö 4: Mitteilungen der Verwaltung und Anfragen

 

 


4.1                    Mitteilungen der Verwaltung

 

 

4.1.1                Herr Brüggemann nahm Bezug auf die von der Verwaltung zugesagte Berichter­stattung und teilte mit, dass hinsichtlich der weiteren Beschäftigung von Schulso­zialarbeitern auf Initiative des Städte- und Gemeindebundes Bewegung in die Diskussion gekommen sei. Das Ergebnis bleibe weiterhin abzuwarten.
Die Weiterbeschäftigung der an den Kamener Schulen eingesetzten Schulsozial­arbeiter sei bis Ende des Jahres 2014 sichergestellt.

4.1.1                     Frau Jachmann teilte mit, dass im laufenden Anmeldeverfahren zu den weiterfüh­renden Schulen an der Gesamtschule 170 Anmeldungen, davon 20 auswärtiger SchülerInnen, erfolgt seien. Insgesamt seien in Kamen 345 Übergänger zu verzeichnen.
Im vergangenen Jahr seien bei 399 Übergängern 171 Kamener SchülerInnen an der Gesamtschule angemeldet worden.

Herr Brüggemann wies ergänzend darauf hin, dass der prozentuale Anteil der SchülerInnen an der Gesamtschule über die vergangenen Jahre gesehen mit 43,5 % zum Schuljahr 2014/15 gleich hoch sei (Schuljahr 2011/12 = 39,8 %, 2012/13 = 44,2 %, 13/14 = 41,9 %). Ein Blick nur auf die absoluten Zahlen sei aufgrund der deutlich verringerten Gesamtzahl der Übergänger daher eher verwir­rend.

4.1.2                     Frau Jachmann berichtete, dass nach Durchführung einer Regionalkonferenz, an der sowohl untere als auch obere Schulaufsicht teilgenommen hätten, und in Ab­stimmung mit den Schulleitungen festgelegt worden sei, für die insgesamt 11 SchülerInnen mit sonderpädagogischem Förderbedarf eine verbindliche Zusage zur Aufnahme von jeweils 5 SchülerInnen an der Gesamtschule und am Gymna­sium sowie einer/s Schülers/in an der Hauptschule zu erteilen. Die SchülerInnen mit sonderpädagogischem Förderbedarf seien bereits in den Anmeldezahlen der Gesamtschule enthalten.

4.1.3                     Herr Kusber teilte mit, dass das Fest des Kamener Sports am 29.03.2014 in der Stadthalle im bewährten Rahmen stattfinden werde. Er bedankte sich für die Un­terstützung durch die Stadt Kamen, der GSW Gemeinschaftsstadtwerke und der Sparkasse UnnaKamen. Es seien 240 Ehrungen für 186 SportlerInnen vorzu­nehmen. Die Einladungen seien bereits versandt worden.

4.2                         Anfragen

4.2.1                     Frau Scharrenbach kritisierte das aus ihrer Sicht nicht ausreichend abgestimmte Verfahren zur Regelung der Übergänger mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Die CDU-Fraktion habe bereits im vergangenen Jahr die Einrichtung einer Ar­beitsgruppe angeregt, da die Umsetzung der schulischen Inklusion auch die kommunale Politik angehe.
Sie bat um Auskunft, wie sich die sonderpädagogischen Förderbedarfe auf die einzelnen Schulen verteilen würden. Das Gymnasium müsse sich auf die päda­gogischen Anforderungen einrichten können.

Herr Eckardt machte deutlich, dass die aufgeworfene Diskussion deplatziert sei. Es sei richtig, dass der Schul- und Sportausschuss informiert werde, jedoch würde es sich um eine interne Schulangelegenheit handeln. Die Einrichtung eines Arbeitskreises sei aus den bereits bekannten Gründen nicht erfolgt. Das Thema sei durch die Verwaltung wertneutral vorgestellt worden.

Herr Brüggemann wies darauf hin, dass es sich bei der Umsetzung sonderpäda­gogischer Maßnahmen um eine interne Schulangelegenheit und nicht um eine Angelegenheit des Schulträgers handeln würde. Die Zusagen zur Aufnahme der SchülerInnen seien mit den Leitungen der weiterführenden Schulen abgestimmt und am 29.01.2014 durch die Schulaufsicht namentlich benannt worden. Die son­derpädagogischen Förderbedarfe würden sich verteilen auf das Gymnasium mit 4 Förderschwerpunkte Lernen und 1 Förderschwerpunkt emotionale-soziale Ent­wicklung mit eingeschränkter gymnasialer Empfehlung, auf die Gesamtschule mit 3 Förderschwerpunkte emotionale-soziale Entwicklung und 2 Förderschwer­punkte Sprache sowie auf die Hauptschule mit 1 Förderschwerpunkt Sprache.
Die Schulen bereiteten sich nunmehr entsprechend vor. Es sei mit den Schullei­tungen vereinbart worden, dass zum Sommer 2014 im Schul- und Sportaus­schuss berichtet werde.

4.2.2                     Frau Scharrenbach fragte mit Blick auf den geänderten Etatansatz zur Finanzie­rung der offenen Ganztagsschule, welche Ziele die Verwaltung mit der Umstel­lung der Gruppenpauschale verfolge und ob durch die Verwaltung eine Übersicht über die qualitativen Angebote, wie bereits durch Frau Weingarten in der Sitzung am 27.11.2013 angeregt, vorlegen könne.

Die Umstellung der Gruppenpauschale auf eine Pauschale pro Kind ermögliche nach Mitteilung von Herrn Brüggemann, dass die Betreuung eher in die zweite Gruppe gehen könne, mit einem dann geänderten Personaltableau.
Er wies darauf hin, dass die Verwaltung Gespräche mit den Schulleitungen und den Trägern der offenen Ganztagsschule führe bzw. terminiert habe. Ein ab­schließender Bericht könne voraussichtlich zur Sommerpause 2014 oder danach im Schul- und Sportausschuss vorgetragen werden. Eine ausreichende Beratung sei dann auch mit Blick auf den Haushalt 2015 gegeben.